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Bushido: Nach Dubai-Umzug – das vermisst der Rapper aus Berlin

Bushido ist mit seiner Frau Anna-Maria und den Kids nach Dubai ausgewandert. Doch es gibt einiges, was der Rapper aus Berlin vermisst.

Bushido
© imago/Revierfoto

Berlin: Das ist Deutschlands Hauptstadt

Berlin ist nicht nur Deutschlands Hauptstadt, sondern auch die größte Stadt der Bundesrepublik. Im Jahr 2022 wohnten 3,75 Millionen Menschen hier. Die Tendenz ist steigend. Zudem kamen im gleichen Jahr rund 10 Millionen Gäste für insgesamt 26,5 Millionen Übernachtungen in die Hauptstadt.

Bushido hat seiner bisherigen Heimat Berlin den Rücken gekehrt. Nach rund 44 Jahren in der Hauptstadt sind Anis Ferchichi, wie der Rapper mit bürgerlichem Namen heißt, und seine Familie in die arabischen Emirate ausgewandert – genauer gesagt nach Dubai.

Doch auch wenn der neue Lebensmittelpunkt des Musikers seit mittlerweile mehr als einem Jahr im Ausland liegt, zieht es ihn immer wieder für einen Aufenthalt nach Berlin zurück – immerhin hat die Metropole an der Spree einiges zu bieten, was Bushido in seinem neuen Zuhause vermisst.

Bushido kehrt gerne nach Berlin zurück

„Berlin ist immer wieder schön zu sehen“, stellte der 45-Jährige im Interview mit dem Berliner Radiosender „98.8 Kiss.FM“ klar. Auch wenn das derzeit graue Wetter in der „Muddastadt“ nicht gerade mit den sommerlichen Temperaturen in Dubai mithalten kann, hält sich Bushido gerne hier auf – bereits bei seiner Ankunft werde ihm meist klar: „Berlin sind immer noch viele Heimatgefühle und Erinnerungen.“

Daran können auch die teils schlechten Erfahrungen, die Bushido in Berlin gesammelt hat, offenbar nichts ändern. Bei seinem Besuch ist der Terminkalender dann aber meist bis oben voll. Dann gilt es nämlich all das nachzuholen, was der Künstler in Dubai vermisst. Was genau er damit meint? „Döner, Köfte, das Hühnerhaus in Kreuzberg – sowas halt. Das sind schon Sachen, die fehlen einem“, betonte Bushido.

Bushido hat Döner-Favoriten in Berlin

Für seinen Döner in Berlin hat Bushido einen klaren Favoriten: „Da brauchen wir gar nicht lange zu diskutieren – für mich ist es Hisar Döner an der S-Bahn Yorckstraße.“ Daran habe sich seit 30 Jahren nichts geändert. Für diesen Döner legte der „Sonnenbank Flavour“-Interpret kürzlich mit seinen Söhnen nach einem Fußballspiel in Istanbul sogar einen Zwischenstopp in Berlin ein, bevor es zurück nach Dubai ging. „Dafür bin ich extra nach Berlin gekommen. Das gönne ich mir dann auch“, schmunzelte Bushido.

Ganz so einfach wird einem die Reise von Dubai nach Berlin aber nicht gemacht – einen Direktflug gibt es nämlich aktuell noch nicht. Doch ganz egal in welcher deutschen Stadt Bushido zuerst landet: „Es ist alles ein bisschen unfreundlicher, ein bisschen reservierter. Auch die Toiletten sind nicht mehr so sauber!“

Bushido: „Fühle mich, als würde ich etwas rüberschmuggeln“

Egal wie schön der Aufenthalt in Berlin dann auch war – die Heimat ruft. „Ich bin aber auch echt immer froh, wenn ich am Flughafen stehe und nach Hause fliege“, stellte Bushido klar. Dann ist sein Koffer allerdings meist deutlich schwerer als auf dem Hinflug: „Ich schwitze auch immer, wenn ich in Dubai lande. Da fühle ich mich, als würde ich etwas rüberschmuggeln.“


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Die Ansprüche seiner Liebsten sind dabei ganz klar definiert: es wird ein Koffer voller Maggi-Flaschen, deutschen Süßigkeiten und Buchstaben-Suppe erwartet. Nach all diesen Leckereien könne man in Dubai nämlich lange suchen. Die strahlenden Kinderaugen dürften dem Familienvater also garantiert sein – und allein dafür hat sich ein Besuch im Geburtsland für Bushido doch allemal gelohnt.