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Berlin: Weihnachtsbeleuchtung am Ku’damm – SIE haben Weihnachten gerettet

Das traditionelle Lichtermeer auf dem Ku’damm in Berlin ist ein fester Bestandteil der Weihnachtszeit in der Hauptstadt.

Berlin

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Weihnachten steht vor der Tür und überall auf der Welt bereiten sich die Menschen auf die besinnliche Jahreszeit vor. So auch in Berlin. Doch hier wurde die anfängliche Vorweihnachtszeit von einer düsteren Nachricht überschattet.

Jedes Jahr erstrahlt der Kurfürstendamm im Berlin-Charlottenburg in festlicher Beleuchtung. Ein Meer aus Lichtern, das nicht nur die Berliner immer wieder zum Strahlen bringt. Auch Touristen aus aller Welt strömen in dieser Zeit auf den berühmten Ku’damm, um sich diese besondere Beleuchtung anzuschauen. Doch in diesem Jahr stand die traditionelle Weihnachtsbeleuchtung lange auf der Kippe.

Berliner Weihnachtsbeleuchtung: Auf dem Ku’damm wurde lange gebangt – doch jetzt leuchtet es hier wieder

Anfang November fehlten von benötigten 600.000 Euro noch ein Großteil der Mittel. Die Senatsverwaltung für Wirtschaft steuerte 100.000 Euro bei, trotzdem reichte es nicht.

Daraufhin startete die Arbeitergemeinschaft City einen Spendenaufruf, um das fehlende Geld einzutreiben. Nach langem Zittern konnten die Kosten für die traditionelle Weihnachtsbeleuchtung auch für dieses Jahr gestemmt werden.

140 Kilometer LED-Lichterketten leuchten wieder

Seit Mittwoch (29. November) erstrahlen Tauentzien und Ku’damm endlich wieder in romantischem Weihnachtslicht. Wenn auch mit etwas weniger Glanz als noch in den letzten Jahren. Die allseits beliebten Leuchtelemente „Nussknacker“ und „Schneemann“ wurden auf der 4,5 Kilometer langen Strecke dieses Jahr kurzer Hand eingespart. Trotzdem ist der Aufwand immens. Insgesamt leuchten jetzt in Charlottenburg wieder 140 Kilometer LED-Lichterketten – und zwar bis zum 6. Januar, täglich ab 16 Uhr..

Unter den Spendern befinden sich der Senat, die Berliner Sparkasse, die Bayer AG, zahlreiche andere Unternehmen und auch einige Privatpersonen. Eine Frau aus Berlin sticht hierbei besonders hervor: „Eine ältere Dame rief an, die aufgrund der Berichterstattung 10.000 Euro gespendet hat“, so AG-City-Geschäftsführerin Caroline Lehmann gegenüber der „B.Z“.


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Zwar hat man das Ziel nicht ganz erreichen können. Bis zum 23. November kamen 430.000 Euro zusammen. Doch das reicht aus, um das weihnachtliche Lichtermeer am 29. November erstrahlen zu lassen. Die Spendenaktion läuft weiter. Sollten die fehlenden 170.000 Euro auch noch eingetrieben werden können, wird man damit weitere Dekorationen wie Schneemänner oder Nussknacker aufstellen.