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Lost Places in Berlin: In diesen Stadt-Ruinen spukt es wirklich

Die Lost Places in Berlin sind leerstehende Ruinen und Geisterhäuser, die regelmäßig von „Urban Explorern“ erforscht werden.

Lost Places in Berlin
© imago images/Stefan Zeitz

Berlin: Das ist Deutschlands Hauptstadt

Berlin ist nicht nur Deutschlands Hauptstadt, sondern auch die größte Stadt der Bundesrepublik. Im Jahr 2022 wohnten 3,75 Millionen Menschen hier. Die Tendenz ist steigend. Zudem kamen im gleichen Jahr rund 10 Millionen Gäste für insgesamt 26,5 Millionen Übernachtungen in die Hauptstadt.

Berlin ist eine Stadt, die ständig im Wandel ist. Doch nicht alle Orte profitieren vom Boom der Hauptstadt. Überall gibt es Ruinen, leere Fabriken und verlassene Gebäude, die seit Jahrzehnten leer stehen.

Diese verlorenen Orte, oder Lost Places in Berlin ziehen immer mehr Entdecker und Geisterjäger an, die diese spannenden Orte erkunden und dann im Internet darüber berichten. Manche Ruinen in Berlin sollte man aber besser allein lassen…

Ruinen aus dem Zweiten Weltkrieg

Zu diesen Ruinen gehören vor allem die alten Wohnhäuser der US-Offiziere. Im Bezirk Wilmersdorf, genauer gesagt im Ortsteil Schmargendorf, wohnten einst die Alliierten. Seit Jahren steht die komplette Wohngegend leer und zieht die Stadtendecker an, die immer auf der Suche nach einem neuen Nervenkitzel sind.

Jetzt wurde bekannt gegeben, dass die Häuser abgerissen und durch neuen Wohnraum ersetzt werden sollen. Lost Place-Fanatiker müssen also schnell sein.

Lost Places in Berlin: Betreten auf eigene Gefahr

Ein weiteres schauriges Geisterhaus ist die Hausruine am Hindenburgdamm. Sie steht in Lichterfelde und verfällt seit gut 20 Jahren. Eigentlich wird der Leerstand solcher Geisterhäuser seit 2014 geahndet, aber davon lässt sich der Eigentümer nicht beeindrucken.

Auch wenn er bereits 30.000 Euro Zwangsgelder und 15.000 Euro Bußgeld zahlen musste. Die Ruine wäre der perfekte Ort für Geisterjäger, wenn sie durch den Verfall nicht so gefährlich wäre. Regelmäßig muss der Bezirk die Ruine absichern, damit sich keiner verletzt.


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Unheimlich ist auch das ehemalige C&A-Kaufhaus in Neukölln in der Karl-Marx-Straße. Der Bekleidungskonzern hat das Shopping-Center vor mehr als 10 Jahren geschlossen und seitdem ist es zu einem Lost Place in Berlin geworden, in dem es spuken soll.

Stadt-Erforscher lassen sich von den Geistergeschichten natürlich nicht beeindrucken und steigen regelmäßig in das alte Kaufhaus ein. Was in Zukunft daraus werden soll, ist nicht bekannt.