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Zoo Berlin: Paarung steht kurz bevor – doch es bleiben nur 72 Stunden

Im Zoo Berlin sind aktuell alle Augen auf einen tierischen Bewohner gerichtet. Denn es gibt erste Anzeichen für eine Paarung.

Zoo Berlin
© IMAGO / Joko, IMAGO / Zoonar

Tierwelten in der Metropole: Berliner Zoo und Tierpark im Vergleich

Berliner Zoo oder doch lieber in den Tierpark? Dies sind die Unterschiede der beiden Anlagen.

Im Zoo Berlin laufen die Vorbereitungen für eine ganz besondere Paarung. Wegen einer Fruchtbarkeit von gerade einmal 72 Stunden tut man alles dafür, um den „berühmt-berüchtigten“ Moment nicht zu verpassen.

So wurden Urinproben gesammelt und Experten mit einbezogen. Die Erwartungen sind entsprechend groß und lange dürfte es wohl nicht mehr dauern.

Zoo Berlin: Das deutet auf eine bevorstehende Paarung hin

Die Mitarbeiter im Zoo Berlin dürften in heller Aufregung sein. Wie eine Sprecherin jetzt verriet, stehe eine Paarung bei den Pandas kurz bevor. Anzeichen wie ein Fiepen bei Pandadame Meng Meng würden darauf hindeuten. Und da das Tier nur einmal im Jahr für drei Tage empfängnisbereit ist, gilt es alles zu tun, sodass im besagten Zeitfenster nichts schiefgeht.

Die Hoffnungen sind groß – über erneuten Panda-Nachwuchs würde sich nicht nur der Zoo, sondern auch die Berliner, sowie die zahlreichen Besucher sehr freuen. 2019 sorgte die Geburt der ersten Großen Pandas in Deutschland für Begeisterungsstürme. Pit und Paule verzauberten seither alle in ihrer Nähe und galten als wahre Besuchermagneten im Zoo Berlin.

Platz für neuen Nachwuchs im Gehege wäre

Ende 2023 war die Zeit der Panda-Zwillinge in der Hauptstadt allerdings vorbei und sie kamen nach China. Im Gehege von ihren Eltern Meng Meng und Jiao Qing ist nun wieder Platz für neue Panda-Babys. Und auf diese hofft auch Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. Im Februar sagte er: „Nochmal Panda-Nachwuchs in Berlin wäre für uns im Zoo Berlin das Größte, denn dann könnten unsere Gäste die ersten tapsigen Panda-Schrittchen dieses Mal live bei uns mitverfolgen.“

Die Geburt von Pit und Paule fiel damals mitten in die Pandemie-Zeit, sodass den Besuchern der Anblick der niedlichen Tier-Babys zunächst verwehrt blieb. Man hofft mit neuem Panda-Nachwuchs auch auf weiteren Publikumserfolg.


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Bleibt zu hoffen, dass all die Bemühungen des Zoos Berlin Früchte tragen und dank der peniblen Vorbereitungen schon bald kleine Pandas das Licht der Welt erblicken. (mit dpa)