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Ebay: Produkt dutzendfach im Umlauf – ist das überhaupt erlaubt?

Auf Ebay werden die unterschiedlichsten Dinge verkauft. Doch bei einer Produkt-Gruppe lohnt es sich, ganz genau hinzuschauen.

© Imago/NurPhoto, Ebay

Ebay ist einer der größten Online-Marktplätze der Welt

Das ist die Geschichte Ebays.

Seit 20 Jahren kann man auf Ebay immer wieder Schnäppchen machen. Auf der Plattform finden sich die unterschiedlichsten Produkte von Klamotten über Möbel bis hin zu Sammlerware.

Doch immer wieder finden sich in dem schier endlosen Ebay-Katalog auch Produkte, bei denen man als Käufer zweimal hinschauen muss, ob es sich hier um ein legales Angebot handelt. Man sollte jedenfalls genau aufpassen.

Ebay: Hier gibt es (falsches) DDR-Geld

Vor mehr als 30 Jahren ist die DDR in die Bundesrepublik Deutschland aufgegangen. Mit der Währungsunion von 1990 wurde auch die DDR-Mark, mit der man zuvor viele Jahre in Ost-Berlin und den restlichen Gebieten östlich des eisernen Vorhangs zahlen konnte, abgeschafft. Und dennoch finden sich beim Blick auf Ebay zahlreiche Banknoten aus der Zeit vor der Wende.

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Doch wer danach sucht, muss höllisch aufpassen. Denn zwischen den Original-Banknoten, die wahlweise das DDR-Wappen, oder die kommunistischen Vordenker Karl Marx und Friedrich Engels zeigen, mischen sich auch immer wieder Fälschungen. Zwar werden die meisten von ihnen auch transparent als Fälschungen bezeichnet, dennoch sollten Käufer genau hinschauen, welche Produkte sie erwerben.

Falsches und echtes DDR-Geld

Schließlich werden die Fälschungen auch damit angepriesen, kaum vom Original zu unterscheiden zu sein. In einem Angebot zu einer falschen 500 DDR-Mark-Banknote, steht beispielsweise: „Diese fast perfekte Fälschung wurde in Ungarn mit Original-Druckplatten
produziert und ist (natürlich neben dem Aufdruck „FALSCH“) nur an dem aufgedruckten Sicherheitsfaden auf der Rückseite zu erkennen.“


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Sollten Fälscher also nicht so ehrlich sein, wie dieser Anbieter, dann dürfte es nur allzu leicht sein, die falschen Scheine unters Volk zu bringen. Sollte jemand einem Betrüger aufsitzen und versehentlich falsches, ungekennzeichnetes DDR-Geld kaufen, würde er sich übrigens nicht strafbar machen. Denn der reine Erwerb von Falschgeld ist nur dann strafbar, wenn man die Absicht hat, es in den Verkehr zu bringen. Bei einer ausgestorbenen Währung besteht diese Gefahr nicht. Gleiches gilt für Scheine, die gut sichtbar als falsch deklariert sind.