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Union Berlin: Wider Erwarten – er ist der neue Trainer!

Die Ära von Urs Fischer ist bei Union Berlin zu Ende gegangen. Nun hat der Klub einen neuen Trainer gefunden.

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Berlin: Das ist Deutschlands Hauptstadt

Berlin ist nicht nur Deutschlands Hauptstadt, sondern auch die größte Stadt der Bundesrepublik. Im Jahr 2022 wohnten 3,75 Millionen Menschen hier. Die Tendenz ist steigend. Zudem kamen im gleichen Jahr rund 10 Millionen Gäste für insgesamt 26,5 Millionen Übernachtungen in die Hauptstadt.

Nach fünf erfolgreichen Jahren endete die Ära Urs Fischer beim Kult-Club Union Berlin vor wenigen Wochen. Seitdem war die Stelle des Cheftrainers vakant, händeringend wurde nach einem passenden Nachfolger gesucht.

Diese Suche hat nun ein Ende: Die Berliner haben einen neuen Trainer gefunden. Doch die Wahl fiel anders aus, als viele Experten es erwartet hatten.

Er ist der neue Trainer von Union Berlin

Nenad Bjelica heißt laut dpa-Meldung der Mann, der Union Berlin vom vorletzten Platz der Bundesliga wieder in höhere Tabellenregionen befördern soll. Viele Fans werden den Kroaten wohl nicht auf dem Schirm gehabt hatten. Zuletzt geisterte der Name des ehemaligen Fußballstars Raúl als Nachfolger von Urs Fischer durch die deutschen Sportmedien.


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Doch auch der 52-jährige Bjelica ist in der Bundesliga kein gänzlich Unbekannter. Von 2001 bis 2004 spielte er beim 1. FC Kaiserslautern, machte insgesamt 65 Spiele im deutschen Oberhaus. Ansonsten war er unter anderem auch in Spanien und Österreich als zentraler Mittelfeldspieler aktiv.

Bjelica bringt Erfahrung mit

Nach der Karriere als Profi startete der neue Mann bei den Köpenickern als Trainer durch. Nach ersten Stationen bei den österreichischen Klubs FC Kärnten und FC Lustenau konnte er mit Austria Wien und Dinamo Zagreb sogar Champions-League-Erfahrungen sammeln. Zuletzt war er als Trainer in der Türkei – beim Verein Trabzonspor an der Schwarzmeerküste – aktiv.

Unions Präsident Dirk Zingler sprach in den höchsten Tönen vom neuen Coach: „Wir haben mit Nenad Bjelica einen erfahrenen Trainer für uns gewinnen können, der erfolgreich in verschiedenen Ländern gearbeitet hat. Er hat eine klare Vorstellung davon, wie er unsere Mannschaft führen möchte und welche Art Fußball sie spielen soll“.


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Wie lang die Vertragslaufzeit des Kroaten ist, verrieten die Verantwortlichen von Union Berlin indes nicht. Doch auf den 52-Jährigen kommt nun erstmal einiges an Arbeit zu. Seit mittlerweile 15 Spielen konnte Eisern Union nicht mehr gewinnen. Für einen neuen Sieg wäre es also höchste Zeit.