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Berlin: Person aus Wohnhaus in Friedrichshain gesprungen – Großeinsatz

Im Berliner Bezirk Friedrichshain hat sich am Donnerstag eine Tragödie ereignet. Eine Person ist vermutlich aus einem Wohnhaus gesprungen.

Berlin
© Anouschka Hamp

Sicherheit für Berlin: Polizei, Feuerwehr und Co.

Sie sollen in Berlin für Sicherheit sorgen: Polizei, Feuerwehr und Co. Bei der Berliner Polizei sind derzeit über 27.000 Bedienstete beschäftigt. Jeden Tag gehen über den Notruf 110 in der Einsatzleitzentrale 3.700 Anrufe ein. Das sind 1,34 Millionen Anrufe im Jahr.

Die Berliner Feuerwehr rückt im Schnitt einmal pro Minute aus. In 9 von 10 Fällen handelt es sich dabei um Einsätze mit dem Kranken- und Rettungswagen. Dabei werden den Rettungskräften alles abverlangt. Vor allem, weil sie oft an den Unfallstellen dramatische Szenen beobachten, die sie nicht so schnell vergessen werden.

So auch am Donnerstag im Berliner Bezirk Friedrichshain. Die Feuerwehr wurde alarmiert, weil eine Person aus einem Wohnhaus gesprungen oder gefallen sein soll. BERLIN LIVE war vor Ort.

Berlin: Großeinsatz in Friedrichshain

Am Donnerstag (16. Mai) rückten Einsatzkräfte der Feuerwehr und Polizei gegen 18.50 Uhr nach Berlin-Friedrichshain aus. In der Warschauer Straße Ecke Boxhagener Straße bot sich den Notärzten und Sanitätern ein schrecklicher Anblick.


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Laut dem Feuerwehreinsatzleiter sei eine Person aus dem 3. Obergeschoss eines Wohnhauses gesprungen oder gefallen. Die Rettungskräfte leiteten umgehend Reanimationsmaßnahmen ein, um den verletzten Menschen zu retten. Die Überlebenschancen seien aber gering. „Mit dem Ableben ist zu rechnen“, erklärte der Einsatzleiter gegenüber BERLIN LIVE.

Die Kriminalpolizei ermittelt jetzt

Die Polizei untersuchte indes die Wohnung der Person im 3. Obergeschoss. Während des Einsatzes wurde der Gehweg für Fußgänger vor dem Wohnhaus abgesperrt, damit die Einsatzkräfte ihre Arbeit ungestört verrichten konnten. Zudem wurde der Autoverkehr in der Straße eingeschränkt. Teilweise war nur ein Streifen befahrbar. Die Einsatzkräfte waren insgesamt mit fünf Polizeiautos, drei Feuerwehrautos und einem Krankenwagen vor Ort.

Die Berliner Kriminalpolizei wurde alarmiert, um ein Fremdverschulden auszuschließen. Derzeit könne auch nicht ausgeschlossen werden, dass es sich um einen Unfall handelt, so der Einsatzleiter gegenüber BERLIN LIVE.


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Zum Schutz der betroffenen Familien berichten wir normalerweise nicht über Suizide oder Suizidversuche, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit.

Wer unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Selbstmordgedanken leidet oder jemanden kennt, der daran leidet, kann sich bei der Telefonseelsorge helfen lassen. Sie ist erreichbar unter der Telefonnummer 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 oder im Internet auf www.telefonseelsorge.de. Die Beratung ist anonym und kostenfrei, Anrufe werden nicht auf der Telefonrechnung vermerkt.