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Berlin: Aufatmen bei Ladenbesitzern – das ist hier jetzt erlaubt!

Wegen eines neuen Fahrradstreifens in Wedding in der Müllerstraße konnten Läden nicht mehr richtig beliefert werden. Nun gibt es eine Lösung.

Wedding
© IMAGO/Jürgen Ritter

Berlin: Das ist Deutschlands Hauptstadt

Berlin ist nicht nur Deutschlands Hauptstadt, sondern auch die größte Stadt der Bundesrepublik. Im Jahr 2022 wohnten 3,75 Millionen Menschen hier. Die Tendenz ist steigend. Zudem kamen im gleichen Jahr rund 10 Millionen Gäste für insgesamt 26,5 Millionen Übernachtungen in die Hauptstadt.

Die Müllerstraße in Berlin-Wedding hat in den letzten Wochen für sehr viele Diskussionen gesorgt. Fahrradfahrer haben endlich ihre eigene Fahrspur mit Absperrung bekommen, doch seitdem können die Läden nicht mehr richtig beliefert werden. Die Ladenbesitzer haben protestiert.

Das hat offensichtlich Wirkung gezeigt, denn jetzt hat sich in Wedding in der Müllerstraße einiges verändert. Was vorher illegal war ist jetzt legal. Das gibt es so nur ganz selten in Berlin zu sehen. Ein Experiment, das alle Beteiligten glücklich stellen soll.

DAS verändert sich jetzt in Wedding

Der für Wedding zuständige Bezirk Berlin-Mitte hat ein neues Symbol auf die rechte Fahrspur gemalt: Ein Strichmännchen mit einer Sackkarre, das eine Lieferzone kennzeichnet. Das Parken in der zweiten Reihe ist dort von 9 bis 15 Uhr erlaubt, um den Lieferverkehr und die Besorgungen der Anwohner zu erleichtern. In den Hauptverkehrszeiten ist das Halten auf dem rechten Fahrstreifen weiterhin verboten, um einen guten Verkehrsfluss zu ermöglichen.


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Die Einführung der Lieferzonen hat mehrere Gründe. Zum einen soll sie die lokalen Geschäfte unterstützen, die so besser beliefert werden können. Zum anderen soll sie den Anwohnern entgegenkommen, die oft keine eigenen Parkplätze haben und auf das Auto angewiesen sind. Die Lieferzonen sollen auch die Sicherheit erhöhen, indem sie Falschparker vermeiden, die oft die Sicht behindern oder Rettungswege blockieren. Auch der Lieferverkehr von Paketdiensten wird unterstützt.

Es gibt auch Kritik am Parken in der zweiten Reihe

Die neue Regelung stößt jedoch nicht nur auf Zustimmung. Einige Kritikpunkte sind die fehlenden Halteverbotsschilder, die es laut des Bezirksamts wegen Verzögerungen bei der Materialbereitstellung erst später geben werde.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die Beeinträchtigung des Verkehrsflusses, wenn eine Fahrspur wegfällt. Außerdem befürchten einige, dass die Lieferzonen als Parkplätze von Nichtanwohnern missbraucht werden könnten.


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Das Parken in der zweiten Reihe in Berlin-Wedding ist ein Experiment, das zeigen soll, ob sich die Situation für alle Beteiligten verbessert oder verschlechtert. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Lieferzonen bewähren oder ob sie wieder abgeschafft werden.