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Demos in Berlin: Erzieher wollen Protestieren – Kitas bleiben zu!

Schlechte Nachrichten für alle Eltern! Wegen eines Protests von zahlreichen Erziehern werden noch diese Woche vielerorts Kitas geschlossen bleiben.

Demo
© IMAGO/IPON

Berlin: Das ist Deutschlands Hauptstadt

Berlin ist nicht nur Deutschlands Hauptstadt, sondern auch die größte Stadt der Bundesrepublik. Im Jahr 2022 wohnten 3,75 Millionen Menschen hier. Die Tendenz ist steigend. Zudem kamen im gleichen Jahr rund 10 Millionen Gäste für insgesamt 26,5 Millionen Übernachtungen in die Hauptstadt.

Eltern mit Kindergarten-Kindern werden diese Woche wieder vor große Herausforderungen gestellt. Denn dutzende Erzieher werden sich am Donnerstag (11. April) an einer Demo in Berlin beteiligen.

Viele Mütter und Väter dürften an diesem Tag daher mit ihrem Nachwuchs vor verschlossenen Türen stehen und auf anderweitige Betreuungsangebote ausweichen müssen.

Demos in Berlin: Auch SIE beteiligen sich an dem Protest

Stress und Ärger – das ist in vielen Familien am Donnerstag vorprogrammiert. Denn tausende Erzieher der Freien Träger kommen statt zur Arbeit dann zu einer Demo vor dem Abgeordnetenhaus in Berlin-Mitte. Die Folge: Alle teilnehmenden Kitas bleiben an dem Tag geschlossen und bieten nur eine Notbetreuung an, berichtet der Tagesspiegel.

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Neben den Kindergärten wird es voraussichtlich auch zu Einschränkungen in Jugendeinrichtungen und Beratungsstellen kommen. Ebenfalls an dem Protest beteiligen will sich der Verband der Kleinen und Mittleren Kitaträger (VKMK) mit mindestens 600 Mitarbeitern.

DARUM protestieren die Erzieher am Donnerstag

Hintergrund des Protests ist die sogenannte Hauptstadtzulage von 150 Euro monatlich, die das Land Berlin an seine Beschäftigten auszahlt. Eigentlich war Ende 2023 auch ausgemacht worden, dass die Mitarbeiter der Freien Träger den Bonus ebenfalls erhalten. Doch wie im Februar herauskam, sollen diese explizit von den Zahlungen ausgeschlossen werden.

Ein Unding, wogegen sich die Freien Träger seither mit Protesten massiv wehren. „Die Mitarbeitenden freier Träger leisten genauso gute Arbeit wie ihre Kolleginnen und Kollegen im öffentlichen Dienst. Wir fordern, diese Ungleichbehandlung endlich zu beenden!“, so Nina Peretz vom Paritätischen Wohlfahrtsverband.


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Bleibt zu hoffen, dass die Demo diese Woche den Senat zum Umdenken anregt und auch die Beschäftigten der Freien Träger bald den Bonus von 150 Euro erhalten werden.