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Berghain-Besucher warnt vor DIESER tödlichen Gefahr – „Passt auf euch auf“

Wer Drogen kauft kann nie sicher sein, was wirklich drin ist. Ein Berghain-Besucher hat das nun am eigenen Leib erfahren…

© imago images/Gonzales Photo

Berlin: Die Hauptstadt der Clubs

Berlin und sein Nachtleben gehören einfach zusammen. Die zahlreichen Clubs ziehen jedes Jahr tausende von Touristen in die Hauptstadt. Damit sind sie ein nicht zu unterschützender Wirtschaftsfaktor.

Drogen gehören bei vielen Berlinern zum guten Ton – vor allem, wenn sie feiern gehen. Zwar können die meisten ihre Grenzen gut einschätzen und wissen, wo sie gute, nicht verunreinigte Tabletten, Blüten oder Pulver bekommen. Doch manchmal ist Vorsicht besser als Nachsicht.

Das zeigt auch der Fall eines Berghain-Besuchers vom Dienstag (30. Januar). Er berichtet schockierendes und spricht eine dringende Warnung aus.

Berghain-Besucher entdeckt lebensgefährliche Droge

Wie der Besucher in einem Forum berichtet, soll er Ende Januar in seinem Methylmethcathinon (3-MMC), einer Abwandlung von Mephedron, Fentanyl gefunden haben. Zumindest war das das Ergebnises seines Fentanyl-Testkits für den Privatgebrauch. Fentanyl ist ein Opiod, dass etwa 100-Mal stärker wirkt als Morphium.

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Es macht nicht nur innerhalb von kürzester Zeit abhängig, sondern kann bereits in extrem geringen Mengen zum Atemstillstand führen. Aus Sorge hat der betroffene Berghain-Fan sein 3-MMC jetzt bei der Drogenteststelle Fixpunkt eingereicht. Er warnt deshalb: „Passt auf euch auf!“ Er erklärt weiter: „Das ist kein Panikpost, aber es geht um Awareness, bis das Ergebnis da ist. Fenta ist bisher in Europa nicht präsent, das kann sich aber jederzeit ändern.“

Droht Deutschland das gleiche Schicksal wie den USA?

Die Auswirkungen davon sind bereits in den USA zu spüren. Dort herrscht seit Jahren eine massive Opioid-Krise. Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet, sind dort allein 2021 34.000 Menschen an einer Fentanyl-Überdosis gestorben.

Ob tatsächlich Fentanyl im 3-MMC gefunden wurde, ist noch nicht bekannt. Auf die Frage, wie schlimm das Problem mit der Droge in Berlin im Moment sei, erklärt eine Sprecherin von Fixpunkt, dass sich die Teststelle im Moment noch nicht äußern möchte. Es müsse erst abgewartet werden, ob es sich um vereinzelte Gerüchte handelt oder ob Fentanyl wirklich schon im Umlauf ist.


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Wer seine Drogen auf das gefährliche Opiod testen möchte, kann zunächst einmal private Testkits benutzen. In dem Forum warnen allerdings viele User vor den Testkits von Amazon und vergleichbaren Portalen: Viele der dort gekauften Tests liefern häufig falsch positive Ergebnisse auf Fentanyl. Stattdessen empfehlen viele den Shop Dancesafe.org.

Wer nach der Einnahme vom 3-MMC oder anderen Drogen Symptome wie Müdigkeit oder Bewusststeinsstörungen bekommt, sollte sofort den Notarzt rufen. Diesen erreichst du unter der Nummer 112.