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Ebay: Ekelhaftes Angebot – illegale Auktion musste gestoppt werden

Auf Ebay werden jeden Tag tausende Auktionen gestartet. Doch dieser Nutzer schockierte vieler User – und brach sogar das Gesetz.

Ebay
© IMAGO/U. J. Alexander

Ebay ist einer der größten Online-Marktplätze der Welt

Das ist die Geschichte Ebays.

Wer etwas sucht, das er sonst nirgends findet, landet früher oder später im Netz. Unter den zahllosen Onlineshops hat sich vor allem Ebay als Ort außergewöhnlicher Angebote herausgestellt. Teils gehen die Auktionen allerdings auch ins Skurrile – und überschreiten hin und wieder sogar den rechtlichen Rahmen.

Wie das Angebot eines Users, der nicht wenige Nutzer verstörte – meint der das wirklich ernst? Doch bevor es zu einem Verkauf kommen konnte, schritt Ebay selbst sicherheitshalber ein.

Das darf man auf Ebay nicht anbieten

„Vollfunktionstüchtige Niere zum Verkauf. Du kannst dir eine Seite aussuchen, der Käufer trägt alle medizinischen und Transplantationskosten“, hieß es in der inzwischen gelöschten Anzeige. Es werde nur eines der Organe angeboten, die zweite Niere brauche er schließlich zum Leben, witzelte der User noch.

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Seine eigenen Organe zu verkaufen, ist auf Ebay allerdings verboten, weswegen die Plattform einschritt und die Auktion abbrach. Auf den US-Nutzer noch weitere Konsequenzen zukommen, ist unklar – immerhin ist illegaler Organhandel in den USA eine Straftat, die mit einer Haftstrafe von bis zu fünf Jahren oder 50.ooo Dollar Geldstrafe geahndet werden kann.

Wie ernst muss man den Vorfall nehmen?

Als Einstiegspreis hatte der User 25.000 Dollar angegeben. Als die Verantwortlichen die Auktion eine Woche später unterbanden, waren die Gebote auf sagenhafte 5,7 Millionen Dollar angestiegen – kein reiner Spaß also.



Ebay scheint die ganze Sache allerdings nicht allzu ernst zu nehmen. „Wenn man eine Plattform mit fast sechs Millionen registrierten Nutzern betreibt, kommt es immer mal vor, dass jemand die Regeln überschreitet oder anderen einen Streich spielen will“, sagte der Pressesprecher des Unternehmens, Kevin Pursglove, gegenüber „CBS“.