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Berlin: Feinschmecker trauern um Thai-Gastronomin – „Wir sind sprachlos und vollkommen geschockt“

Berliner Feinschmecker trauern um Siliya R. Die Thai-Gastronomin ist in der ganzen Stadt für ihre Tom Yum Suppe bekannt.

Berlin
© IMAGO/Manngold

Berlin: Das ist Deutschlands Hauptstadt

Berlin ist nicht nur Deutschlands Hauptstadt, sondern auch die größte Stadt der Bundesrepublik. Im Jahr 2022 wohnten 3,75 Millionen Menschen hier. Die Tendenz ist steigend. Zudem kamen im gleichen Jahr rund 10 Millionen Gäste für insgesamt 26,5 Millionen Übernachtungen in die Hauptstadt.

Siliya R., eine thailändische Gastronomin, die in Berlin das beliebte Nudelrestaurant „Thai Art“ betrieben hat, wurde am Dienstagmorgen in ihrem Haus tot aufgefunden (BERLIN LIVE berichtete). Die Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus und hat die Mordkommission eingeschaltet.

Eine bekannte Instagram-Seite namens „berlinfoodstories“ (auf Deutsch Berliner Essens-Geschichten), auf welcher regelmäßig Restaurants und Spezialitäten empfohlen werden, trauert jetzt um die 61-Jährige.

Berlin: Sprachlos und geschockt

„Wir sind sprachlos und vollkommen geschockt von dieser verstörenden Tat und unsere Gedanken gehen an die Familie und Freunde der Verstorbenen“, schreibt die Instagram-Seite neben einer Bildergalerie, die Siliya R. in ihrem Gastronomie-Element zeigt.

Die Seite schreibt, dass die Frau ein Grundstein des Berliner Thai Parks gewesen sei mit ihrer Tom Yum Suppe, die in der ganzen Stadt bekannt sei und Menschen dafür bis zu 30 Minuten in Schlange stünden.


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Die bekannte Bistro-Chefin ist im Jahr 2000 von Sukhothai aus Thailand nach Berlin gezogen, um ihren Bruder mit seinem Restaurant zu helfen, das nicht besonders gut lief. Mit ihrer berühmten Tom Yum Suppe im nördlichen Stil hat sie den Nudelstand in ein angesagtes Thai-Restaurant verwandelt, von dem jeder Berliner schwärmt.

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Davor hat sie mit ihrer Mutter an einem Essensstand in Sukhothai Curry-Gerichte verkauft. Nachdem sie Jahrzehnte rund um die Uhr gekocht hat, hat sie sich 2019 ihren Traum vom eigenen Restaurant erfüllt.

Ihr Bistro ist in der ganzen Stadt bekannt

Am westlichen Ende der Kantstraße hat sie ihr Restaurant “Thai Art” angesiedelt. Dort war ihre Tom Yum Suppe immer noch der Hauptgrund, warum Berliner das Restaurant aufsuchten. „Eine süß-saure Geschmacksbombe mit einer unglaublichen Anzahl an Zutaten. Das Schweinefleisch-Trifecta aus Hackfleisch, knuspriger Haut und dünnen chinesischen Bratenscheiben gibt es nirgendwo sonst“, schwärmt die Instagram-Seite „berlinfoodstories“.


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Ihr Sohn soll jetzt das Restaurant übernehmen, das in den letzten Tagen ein Platz der Trauer geworden ist. Die Seite schreibt, dass der mutmaßliche Mörder der Gastronomin für sein grausames Verbrechen bezahlen muss.

Die Berliner Polizei hat die Ermittlungen übernommen, hat aber zum jetzigen Zeitpunkt noch keinen mutmaßlichen Täter festnehmen können.