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Berlin: Advents-Horror – vermeintlicher Feuerteufel zündet Wohnhaus an

Nach zwei Kellerbränden in Berlin-Hellersdorf ermittelt die Polizei wegen Brandstiftung. Die Feuerwehr ist immer noch im Einsatz.

© IMAGO/EHL Media

Sicherheit für Berlin: Polizei, Feuerwehr und Co.

Sie sollen in Berlin für Sicherheit sorgen: Polizei, Feuerwehr und Co. Bei der Berliner Polizei sind derzeit über 27.000 Bedienstete beschäftigt. Jeden Tag gehen über den Notruf 110 in der Einsatzleitzentrale 3.700 Anrufe ein. Das sind 1,34 Millionen Anrufe im Jahr.

Die Bewohner eines Hauses in Berlin-Hellersdorf erleben am ersten Adventswochenende einen wahren Albtraum. Ihr Wohnhaus ist am Sonntag (2. Dezember) in Flammen aufgegangen. Doch selbst nach der Evakuierung hält der Brand die Anwohner immer noch in Atem. Denn die Polizei ermittelt jetzt wegen Brandstiftung. Das teilten die Beamten am Samstag mit.

Bereits am Samstagvormittag (2. Dezember) brannte ein Kellerverschlag in der Tangermünder Straße im Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Die Feuerwehr war mit 24 Kräften vor Ort und löschte die Flammen, verletzt wurde demnach niemand. Doch dann schlug ein vermeintlicher Feuerteufel erneut zu.

Berlin: Hausbrand in Marzahn-Hellersdorf

Am Samstagnachmittag gab es einen weiteren Feuerwehreinsatz in Marzahn-Hellersdorf: Laut der Berliner Feuerwehr brannte es diesmal in mehreren Kellerverschlägen im selben Haus, das bereits am Vormittag brannte.

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Sämtliche Bewohner mussten ihre Wohnungen verlassen. Etwa 45 Feuerwehrleute löschten die Flammen. Laut einem Feuerwehrsprecher wurde ein Mensch von Rettungskräften vor Ort medizinisch betreut. Zudem sei ein Bus der Feuerwehr zum Brandort geschickt worden, in dem die Menschen demnach vorübergehend unterkommen konnten.

Feuerwehr mit 130 Einsatzkräften vor Ort

Ersten Erkenntnissen zufolge war das zunächst gelöschte Feuer am Nachmittag wiederaufgeflammt, sagte ein Polizeisprecher gegenüber der dpa. Die Feuerwehr ist immer noch mit 130 Einsatzkräften vor Ort, um den Brand zu löschen.


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„Die Brandbekämpfung dauert weiter an. Es brennen mehrere Kellerverschläge in dem Wohngebäude. Aufgrund der starken Wärmeentwicklung kommen die Einsatzkräfte nur schwer an den Brandherd“, erklärt ein Sprecher der Feuerwehr auf X (ehemals Twitter) „Mehrere Personen aus dem Gebäude wurden im Mannschaftstransport-Fahrzeug 3 betreut. Bisher 130 Kräfte vor Ort.“

Die Feuerwehr konnte den Flammen letztendlich Herr werden, das Haus retten konnte sie nicht. Es ist unbewohnbar, da die Leitungen für Fernwärme und Strom durch das Feuer zerstört worden sind. Die Bewohner kamen bei Verwandten oder Bekannten sowie in einem zur Verfügung gestellten Ausweichquartier unter.

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Die Polizei ermittelt nun die Brandursache, doch vieles spricht für Brandstiftung. Wie die „BZ“ berichtet soll es im Keller des Wohnhauses mehrere Brandstellen gegeben haben.